Steyr Puch Haflinger
Das Online-Forum (und Wiki) zum Steyr Puch Haflinger. Informationen zu Treffen, Diskussionen rund um Reparaturen, Kauf/Verkauf von Fahrzeugen, Tips&Tricks zum Fahrzeug, Vereinen, FAQ und mehr.

Vergaserüberholung Zenith 32 NDIX

rated by 0 users
This post has 77 Antworten | 10 Followers

Top 50 Mitwirkender
Beiträge 23
TobiasWimmer Antwort zu Fri, Aug 15 2008 13:49 | IP-Adresse ist Registriert

Hallo Chris,

würde gerne ein paar Bilder meines neu hergerichteten Hafi´s einstellen, sie sind selbst gemacht, würde sie dir schicken wenn du sie vorher sehen willst.

Mfg Tobi 

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 212
Fischer Hans Antwort zu Sun, Nov 1 2009 20:48 | IP-Adresse ist Registriert

Servus Forum!

Heute habe ich meinen Vergaser zerlegt. Alle Teile gingen sehr leicht auseinander. Die meisten Düsen und Schrauben waren nur sehr leicht angezogen. Vielleicht zu leicht? Zum Losdrehen war kein Kraftaufwand notwendig. Mir viel auf das ein Trichter locker im Gehäuse war und sich noch oben und unten verschieben lies. Wie konserviere ich die Beschleunigerpumpe(Ledermanschette) bis der Vergaser wieder zusammengesetzt wird? Was gehört nun alles geprüft. Welche Düsen bzw. Lufttrichter sollen drinnen sein bzw. welche Bedüsung soll rein(Fahrhöhen zwischen 500 und 2000 Höhenmeter und höhere Luftfeuchtigkeit)? Welche Reinigungsart bzw. Mittel funktionieren am besten.

Schöne Grüße! Hans F.

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 122
Stefan Feierabend Antwort zu Mon, Nov 2 2009 6:31 | IP-Adresse ist Registriert

Hallo Hans,

Fischer Hans:
Welche Reinigungsart bzw. Mittel funktionieren am besten?

Hab mir für die Pinzgauervergaser (36er NDIX) damals ein Ultraschallbad gekauft und von Emag den Reiniger 404 genommen: http://www.emag-germany.de/shop/product_info.php/info/p64_EM-404-Aluminium--und-Druckgussreiniger-500ml.html

Hab da gute Erfahrungen gemacht, die Gehäuse und Teile waren anschliessend perfekt sauber.

Gewinde am Vergaser sollten auch nicht zu stramm angezogen sein, der Aluguss ist da sehr empfindlich! Das war schon okay so! Oft sind nach zu starkem Anziehen die Gewinde Schrott und für Gewindeeinsätze ist nur sehr wenig "Fleisch" in den dünnwandigen Teilen => Gehäuse Schrott!

Ich weiss nicht, welchen Lufttrichter du meinst, aber an meinen 36er NDIXen waren beide in der Mitte mit einer gemeinsamen Schraube gesichert: http://www.precisionmatters.biz/images/products/big-mouth-36mm-zenith-carbs_details.jpg Ich meine die Schlitzschraube über dem großen Gewinde, das im oberen Vergaser mittig sitzt. War die bei dir drin und angezogen? Dann dürfte für die zwei Trichter nur wenig axiales Spiel möglich gewesen sein...

Gruß


Stefan

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 212
Fischer Hans Antwort zu Mon, Nov 2 2009 21:04 | IP-Adresse ist Registriert

Servus Stefan!

Bei meinen Vergaser sind die Trichter(22er) mitttels Halteschraube(700.1.08.420.1) gesichert.  Einer der Trichter konnte sich ca. 3mm bewegen. Vielleicht schon ein Ursache für das unwillige Verhalten vom Motor? Welchen Ulrtaschallreiniger hast du und wie lange war dieser im Einsatz? Ich habe mir so ein Kleingerät ausgeliehen und muß gestehen das ich andere Erwartungen hatte. Oder liegt hauptsächlich am richtigen Reinigungsmittel. Wie schauts es mit den Düsen aus?

Hans F.

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 80
willizach Antwort zu Mon, Nov 2 2009 21:53 | IP-Adresse ist Registriert

wollte mich eigntlich zurückhalten mit den kommentaren aber....

hast du das vergaserhandbuch und hast du es sorgfälltig durchgelesen?

hast du eine düsenlehre?

hast du eine schiebelehre?

im vergaserhandbuch auf der letzten seite findest du die zusammenstellung der luftrichter, düsen, einspritzrohre, beschleunigerpumpen einstellungen usw.

wichtig ist, dass du den vergaser so wie im handbuch beschrieben zerlegst und alles nach anleitung instandsetzt und wieder zusammenbaust.

hast du dir schon einen reparatursatz (alle dichtungen ect.) besorgt? hat die drosselklappenwelle spiel? dann brauchst du eine neue dazu nimmst du dann am besten gleich neue drosselklappen dazu.

sehr häufig wurde am vergaser schon herumgemurkst, düsen wurden oft aufgebohrt (die eingestanzten werte stimmen dann nicht mit den tatsächlichen bohrungen überein) und die luftrichter ausgedreht. also alles vermessen und nicht glauben was drauf steht.

ja und noch was, bitte diesen thread von anfang an lesen, da stehen viele weisheiten drinn.

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 122
Stefan Feierabend Antwort zu Tue, Nov 3 2009 7:09 | IP-Adresse ist Registriert

Fischer Hans:
Ich habe mir so ein Kleingerät ausgeliehen und muß gestehen das ich andere Erwartungen hatte. Oder liegt hauptsächlich am richtigen Reinigungsmittel.

In meines passen die NDIX-Gehäuse auch gerade so rein, das ist aber egal. Mit was hast du gereinigt? Speziell die Aluteile haben mit dem genannten Reiniger schon sehr gut funktioniert, wobei ich immer heisses Wasser genommen und die Teile sicher eine halbe Stunde drin liegen gehabt habe... So ich die Teile für meinen Weber bekomme, werde ich das diesen Winter auch in Angriff nehmen. Hier scheints aber nicht ganz so einfach zu sein, mit den Teilen, wie am NDIX...

Gruß

Stefan

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 195
Constantin Kiesling Antwort zu Tue, Nov 3 2009 7:37 | IP-Adresse ist Registriert

Hallo!

Wie schon weiter oben von Michael in diesem Thread beschrieben, ist der Gehäusewerkstoff eine Zinklegierung und kein Alu (dachte ich zuerst auch). Vielleicht liegt's daran, dass der Reiniger nicht so gut wirkt.

Ich habe die Gehäuseteile zuerst mit Kaltreiniger und Benzin abgeschrubbt und dann abgebeizt... dann sehen sie wieder wie neu aus. Was die Düsen betrifft, kann ich nur Willi zustimmen: Soll-Werte aus Tabelle entnehmen und alle Düsen nachmessen. Die Düsen kann man mit einer kleinen Drahtbürste (Dremel o.ä.) wieder auf Hochglanz bringen, wenn man sich etwas Zeit nimmt.

@Stefan: Wieso hat der eine Vergaser auf deinem Bild nicht den Steg quer über die große Deckelbohrung?

lG,
Consti

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 122
Stefan Feierabend Antwort zu Tue, Nov 3 2009 7:56 | IP-Adresse ist Registriert

Constantin Kiesling:
Wie schon weiter oben von Michael in diesem Thread beschrieben, ist der Gehäusewerkstoff eine Zinklegierung und kein Alu (dachte ich zuerst auch). Vielleicht liegt's daran, dass der Reiniger nicht so gut wirkt.

Schon wieder was gelernt... Bei mir war das mit dem Reiniger okay, hat etwas gedauert, aber es gab keine Schäden!

Constantin Kiesling:
Wieso hat der eine Vergaser auf deinem Bild nicht den Steg quer über die große Deckelbohrung?

Das ist nicht mein Vergaser (Bild per Google gesucht), hab mich ehrlich gesagt auch etwas gewundert...

Gruß


Stefan

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 195
Constantin Kiesling Antwort zu Tue, Nov 3 2009 8:52 | IP-Adresse ist Registriert

Vielleicht ist das eine Sonderausführung für Vergaser ohne Kaltstarteinrichtung, die Bohrung in der Mitte führt ja zum Startertauchrohr. Auf den Seiten der großen Deckelbohrung sind aber trotzdem Einlässe zur Gehäusebelüftung glaube ich.

Bzw. wie der Bildname schon sagt, dürfte es sich um eine Modifikation des Precision-Matters Herstellers handeln, um die Performance beim 356er zu steigern: http://www.precisionmatters.biz/big-mouth-36mm-zenith-carbs.php

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 265
Michael Janczer Antwort zu Tue, Nov 3 2009 22:05 | IP-Adresse ist Registriert

@ Freunde!

a) vom Zenith NDIX gab es eine ganze Reihe von Varianten, war der Vergaser doch auch im Unimog, Porsche 356, DKW-Munga, Pinzgauer u.a. eingebaut. Nicht alle sind in der Schrottpresse gelandet, daher gibt es noch die restlichen NDIX am Oldtimermarkt. Ich nehme an, daß es mancher wegen eines schnellen Euro nicht so genau nimmt und schon mal so ein Derivat als "Haflinger Vergaser" anpreist. Nun sei es jedem interessierten mitgeteilt, daß der für den 650ccm ( auch 760 und 823ccm) Haflinger Motor geeignete NDIX mit "PU1" gestempelt sein muß. Ein Besuch in Helmut Kniezanrek´s Bilderbuch-Werkstatt (ex Solex-Magistris) im 2. Wiener Bezirk kann jedem nur empfohlen werden. Wenn er nicht zuviel zu tun hat, zeigt er bereitwillig die diversen Varianten aus seinem Fundus an NDIX-en

b) Habe die oxidierten Zamak-Teile einer Eberspächer BN2 Standheizung mit Kukident sauber bekommen! 2 Tabletten des Gebißreinigers in 1/2 Liter Wasser aufgelöst, Teile für ca. 30 min eingelegt und danach in einer Schüssel Wasser mit einer alten Zahnbürste abgebürstet, sahen danach wie neu aus!

Grüße...

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 80
willizach Antwort zu Tue, Nov 3 2009 23:07 | IP-Adresse ist Registriert

@ michael!

also die idee mit dem kukident find ich originell, die muss man sich merken, kann sicherlich für alles mögliche angewendet werden.

bei den haflingervergasern gabs den PU1 und den PU6. der PU6 scheint nur bei den letzten 27PS motoren verwendet worden zu sein. hab zwei 27PS motore mit der neuen filterpatrone und beide haben den  PU6 drauf.

lg

willi

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 212
Fischer Hans Antwort zu Thu, Nov 5 2009 21:15 | IP-Adresse ist Registriert

Düsenlehre, Dichtsatz(hoffentlich wirklich komplett) , Lehrlaufgemischregulierschrauben, pumpenkolben, pumpendruckventil, drosselklappenwelle habe ich bestellt. Wie schaut es mit den Lufttrichter aus. wie weit innen soll ich die trichter fixieren? Oder gehören die auf ein Maß mit den Mischrohrträger eingestellt? auf der rechten seite rutscht der trichter ca. 2,7mm weiter in das gehäuse als links. unterhalb der trichter düsenkammerseitig ist jeweils eine bohrung. für was ist diese bohrung gut. welchen trichter fahren den die 823er-piloten(22 oder 27) und warum. hat schon jemand die 105er gegen die 110er hauptdüse getestet.

Grüße aus Salzburg. Hans F.

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 80
willizach Antwort zu Thu, Nov 5 2009 23:03 | IP-Adresse ist Registriert

könnt sein, dass die luftrichter jemand auf der drehbank vermurkst hat. die sitzen normal sauber und straff gleich auf beiden seiten im gehäuse.

die feine bohrung unter den luftrichtern geht in den leerlauf gemisch kanal und saugt etwas luft im leerlauf betrieb.

grundsätzlich funktioniert die standard bestückung (22er luftrichter, 105 oder 110er düsen und die 0,6 einspritzrohre 40er beschleuniger düsen) mit dem 823er motor recht gut.

wennst etwas mehr kraft über 4000U/min willst empfehle ich 27er luftrichter, 135er düsen und die 0,6 einspritzrohre und 40er düsen, abschaltpunkt 3mm einhängeposition aussen oder mitte.

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 212
Fischer Hans Antwort zu Fri, Nov 6 2009 6:42 | IP-Adresse ist Registriert

für meine begriffe gehen die mischrohrträger sauber und straff in die bohrung. die lufttrichter fallen eher hinein und haben minimales spiel. nur kann ich jetzt nicht sagen ob die lufttrichter oder die sitze ein falsches maß haben. welches abmessungen sollen den die trichter bzw die sitze im vergasergehäuse haben. 4000 rpm und mehr ist nicht mein gewöhnlicher drehzahlbereich. ich glaube diesen versuch kann ich stornieren. danke für die werte.

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 80
willizach Antwort zu Fri, Nov 6 2009 10:56 | IP-Adresse ist Registriert

die luftrichter sind leicht konisch, am oberen ende (da wo die zahl zb. 32-22 drauf ist ) ist der durchmesser 32,9mm, am unteren ende 32,5mm. dadurch sitzen die luftrichter auch ohne spiel im gehäuse.

solltest du dringend 32-22er brauchen und sie bei den üblichen quellen nicht rasch bekommen so hab ich welche herumliegen.

also bei strassenfahrt (70km/h) , zb leicht bergauf ist es schon super wenn man im 5. gang bleiben kann und muss nicht zurückschalten. in diesen fahrsituationen kann man nicht genug kraft haben.

Seite 4 von 6 (78 Treffer) « Erste Seite ... < Zurück 2 3 4 5 6 > Weiter | RSS
2007-2020 Haflingerfreunde Salzkammergut
Powered by Community Server (Non-Commercial Edition)